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Katathymes Bilderleben KIP

"Über Träume lerne ich mich selber kennen"

Rainer Holbe, (*1940), Autor

 

Die katathym-imaginative Psychotherapie (KIP) ist eine tiefenpsychologisch fundierte Behandlungsmethode, die von Prof. Dr. Hanscarl Leuner 1954 begründet und seither immer weiter entwickelt wurde. Das Unbewusste kann sich hier in Tagträumen / Imaginationen ausdrücken. In bestimmten Motiven (Wiese, Bach, Berg, Haus, Höhle, Quelle, Löwe, Waldrand, inneres Kind etc.) zeigen sich Gefühle, Überzeugungen und Verhaltensmuster des Klienten auf Symbolebene. Sie können so bewusst gemacht und bearbeitet werden.
 

Vorgehen

Nach einer kurzen Entspannung schlägt der Therapeut ein geeignetes Motiv vor. Der Klient lässt hierzu innere Bilder auftauchen, die sich wie in einem Traum weiter entwickeln. Klient und Therapeut bleiben dabei im Austausch über das innere Geschehen. Im ständigen Dialog stellt der Therapeut Fragen oder gibt Anregungen und begleitende Unterstützung. Im Anschluss an den Tagtraum kann das Thema zuhause nochmal durch Malen vertieft werden. So kann der innere Prozess auch zwischen den Therapiestunden fortgeführt werden. In der Anschlussstunde wird das Thema nochmals besprochen und mit Alltagserfahrungen abgeglichen. Nach und nach werden so verschiedene Motive genutzt, um den Entwicklungsprozess des Klienten anzuregen und zu unterstützen.

 

Anwendung

Die katathym-imaginative Psychotherapie eignet sich zur Behandlung sehr vieler psychischer Störungen und kann gut mit dem therapeutischen Sandspiel sowie der Gesprächstherapie kombiniert werden. Auch in der Traumatherapie hat sich das Verfahren bewährt. KIP ist sowohl für Erwachsene als auch für Jugendliche geeignet.